Bitte keine Passwörter im Klartext
Die häufigste und gefährlichste Abkürzung ist ein Zettel oder eine Datei mit allen
Passwörtern. Wer sie findet, hat alles — und finden kann sie jeder, der die Wohnung
betritt, das Handy in die Hand nimmt oder das E-Mail-Konto knackt.
Konkret vermeiden solltest du:
- eine Notizzettel-App oder Textdatei mit Zugangsdaten
- eine E-Mail an dich selbst mit der Passwortliste
- ein unverschlüsseltes Dokument in der Cloud
- einen Zettel in der Schreibtischschublade
Sinnvoller ist es, die Struktur festzuhalten — welche Konten es gibt,
wo sie liegen, wer sie braucht — und die eigentlichen Zugangsdaten getrennt und
verschlüsselt aufzubewahren, sodass sie erst im Ernstfall an die richtige Person gehen.
Und keine Liste, die niemand findet
Der zweite häufige Fehler ist das Gegenteil: alles so gut zu sichern, dass es im Ernstfall
niemand öffnen kann. Eine Vorsorge, von der deine Vertrauensperson nichts weiß, ist keine
Vorsorge. Sag ihr, dass es sie gibt — und wie sie im Ernstfall daran kommt.